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Wie aus achtzehn vierzehn wird und was die fünf damit zu tun hat.

Endlich ist es soweit! Ich kann aus meiner Notunterkunft in der Rue de la Chapelle aus- und in mein eigentliches Zimmer einziehen.

Zwischen mir und diesem freudigen Ereignis steht nur noch eines: die Zentrale des Studentenwerks CROUS. Deshalb begegebe ich mich genau dorthin, ins 5. Arrodissement, wo auch meine Schule ist, und muss feststellen, dass das "Haus das Verrückte macht" tatsächlich eine lebensnahe Beschreibung französischer Bürokratiehandhabung ist.

Zunächst erstmal das richtige Büro finden. Dann die Aussage: Monsieur ist zu Tisch, kommen Sie in einer Stunde wieder. Aha. Das getan, ist man tatsächlich irgendwann an der Reihe und bekommt dann von Monsieur ein Formular ausgehändigt, mit dem man dann zu einem weiteren Monsieur im 4. Stock gehen soll. Uhu. Dort bekommt man einen ganzen Haufen Papierkrams, der auszufüllen ist und dann bitte bei Madame im 2. Stock abzugeben sei. Äh...ja. Im Endeffekt jedenfalls - und das ist schließlich das Wichtigste - bekomme ich meinen Schlüssel.

Zurück ins 18., ins Hostel, um die Baggage abzuholen, dort Taxi rufen und warten. Und warten. Ich erwähnte wohl den unfreundlichen Menschen an der Rezeption? Fängt der doch plötzlich heftigst an mit mir zu flirten??!! Ich bin fasziniert. Nach einem Anruf beim Taxiunternehmen stellt sich heraus, dass dieser Mensch bei der Anfrage wohl nicht die Hausnummer dazugesagt hat (obwohl das Schild Stadium Hostel wirklich schwer zu übersehen ist) und es ist wohl so, dass das Taxi tatsächlich schon eine geraume Zeit wartet...deshalb empfängt mich der Zähler schonmal strahlend mit 12 Euro. Na klasse.
Bis wir am anderen Ende der Stadt sind, in meinem neuem Heim im 14., hat sich das Teilchen bis auf 28,6 Euro hochgeschaukelt... so was!

Wie auch immer. Zumindest hat das Gebäude einen Aufzug, was ungeheuer angenehm ist, wenn man im 5. Stock wohnt... Aussicht gibt es zwar gar nicht, aber bei einem Quadratmeterpreis von 25 Euro fühlt man sich doch gleich wie im Pariser Leben angekommen ... Jaja...dafür sind Notre Dame und St. Michel auch in gemütlicher Fußmarschreichweite

Viele Grüße von Saint-Jacques!

 


 

3.10.07 11:29
 


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